Vino Criminale
Ein kulinarischer Fall für Hippolyt Hermanus
Im Piemont stürzt ein Auto in einen Weinberg. Dabei kommt nicht nur die Fahrerin zu Tode. Es ist auch der Verlust von einigen Rebstöcken zu beklagen. In Turin erwacht eine junge Frau aus dem Koma: Sabrina kann sich an nichts mehr erinnern, nicht mal an ihren Namen. Aber sie merkt sehr schnell, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet.
In Alba findet ein Maresciallo von den Carabinieri keine Zeit zum Essen. Weil er sich mit Trüffelhunden auf die Suche nach einem verschwundenen Barolo-Winzer machen muss. In Norditalien werden Lastwagen mit wertvollen Weinen gestohlen: Sassicaia, Tignanello, Gaja? Immerhin, die Täter beweisen Geschmack. Im toskanischen Montalcino kennt ein Weingutsbesitzer keine Skrupel und geht für seinen Brunello über Leichen. Und ein Unbekannter hat nur noch ein Ziel: Sabrina zu töten!
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Der Fall ist reichlich verzwickt und bliebe wohl unaufgeklärt, wäre da nicht Hippolyt Hermanus, ein ausgestiegener Polizeipsychologe, der den Wein liebt, das gute Essen, schöne Frauen und das faule Leben. Nur widerstrebend gibt er sein Dolce far niente in der Toskana auf, um Sabrinas Ermordung zu verhindern und schließlich in einem verblüffenden Finale - den Täter zu überführen.
Kriminalroman und Weinführer
Mit Vino Crminale hat Michael Böckler seine erfolgreiche Reihe kulinarischer Kriminalromane fortgesetzt. Das ebenso spannend wie amüsant zu lesende Buch beginnt (und endet) im Piemont, spielt aber auch in der Toskana und führt zu weiteren Traumzielen wie etwa Venedig und Südtirol.
Schon der Titel legt nahe, dass im Buch der italienische Wein eine Schlüsselrolle spielt. Wobei dieser nicht nur entkorkt und mit Genuss verkostet wird, sondern zudem reichlich Anlass für verbrecherische Taten gibt.
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