Der geplante Krieg – die Wahrheit über 9/11
Was geschah am 11. September 2001? Der Journalist Gerhard Wisnewski sammelt in der Neuauflage seines Bestsellers „Operation 9/11 – Der Wahrheit auf der Spur“ Beweise für eine Beteiligung der USA an den Terroranschlägen auf die Twin Towers und das Pentagon. Zehn Jahre nach dem Massaker ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Ein einziger Tag der die Welt verändert hat – aber warum?Ein Kommentar von David Steinitz
Ein tödliches Kommando – aber wer hat es ausgeführt? In seinem neuen Buch „Operation 9/11“, der aktualisierten Version seines Bestsellers „Myhtos 9/11“, geht der Journalist Gerhard Wisnewski zehn Jahre nach den Anschlägen mit neuen Beweisen der Frage nach: Wer waren die Attentäter vom 11. September 2001 wirklich?
Wisnewskis These: Die offizielle Version der Terrorattacke ist die eigentliche Verschwörungstheorie Nr. 1. Wie konnten nach derart komplexen Anschlägen binnen Stunden Al-Qaida und ihr damaliger Anführer Osama bin Laden als Täter präsentiert werden? Noch nicht einmal die Leichen der Todesflugzeuge im World Trade Center konnten einwandfrei identifiziert werden.
Wisnewski will beweisen, dass die USA selbst in die Anschläge verwickelt waren.
Erst der Krieg – dann die Krise
Ein Jahrzehnt nach 9/11 sollte auch Anlass sein für eine Bilanz. Wie sehr hat sich die Welt durch die Anschläge verändert?
Der „Krieg gegen den Terror“ war, wenn auch als reine Verteidigungsmaßnahme deklariert, in vielfältiger Weise im Interesse der von George W. Bushs regierten USA. Die Fronten im Nahen Osten führten die Supermacht zu wichtigen Ressourcen – allen voran zu dem für eine Industrienation unverzichtbaren Öl. Zum anderen ermöglichten die Kriege der Regierung Bush eine massive Aufrüstung des amerikanischen Militärs – die Vereinigten Staaten konnten in einer Zeit, in der viele bereits den Niedergang der Supermacht voraussagten, ihre Macht neu demonstrieren.
Warum der Ausbau des US-Militärs beispielsweise auch Folgen für uns in Deutschland hat, ist eine einfache Rechnung: Erst kam der Terror und mit ihm die Trauer um die Toten – dann wurde es teuer. Denn die Weltwirtschaftskrise, die 2007 begann und 2008 voll ausbrach, hat ihren Ursprung weder im Bankrott der Bank Lehmann-Brothers noch in den europäischen Krisenländern Griechenland, Spanien oder Portugal. Sie hat ihren Ursprung 2001, als die Vereinigten Staaten begannen, sich für George W. Bushs Rachefeldzug massiv zu verschulden, um die kostspielige Aufrüstung zu finanzieren. Und was die Regierung vormachte, wiederholte sich auf dem privaten Sektor: Es wurden neue Schulden gemacht. Die billigen Gelder, die zudem die US-Notenbank in den Jahren vor der Krise in den Markt pumpte, ermöglichten das Entstehen einer Blase, die vor drei Jahren geplatzt ist. Deren Konsequenzen sind weltweit bis heute nicht ausgestanden.
Extremisten überall
Nach der Ära Bush sehnten sich die Amerikaner nach einem linken Präsidenten, der den Terror-Krieg beendet und sich um die Probleme in der Heimat kümmert. Sie fanden ihn in Barack Obama. Leider kommt er bis heute nicht mit den militärischen und ökonomischen Konsequenzen von 9/11 zurecht. Auch das ist sicher für viele Amerikaner, gerade für die konservative Bush-Regierung a.D., eine angenehme Begleiterscheinung der Terroranschläge. 2013 sind wieder Präsidentschaftswahlen. Nie zuvor haben sich so viele Amerikaner hinter so konservativen Kandidaten gescharrt wie heute. Hinter jenen, die ein christliches Gegenbild zu den arabischen Fundamentalisten und Totfeinden von Al-Qaida bilden – und in ihrem Glauben nicht weniger radikal sind.
Wie ein Krimi liest sich da Gerhard Wisnewskis Version eines Tages, der die Welt in Unordnung gebracht hat. „Operation 9/11“ verfolgt keine Verschwörungstheorien, sondern versucht anhand von Fakten eine neue Version des Todeskommandos aufzuzeigen, das in die Geschichte eingegangen ist.
« Zurück | Seite 1 | Weiter »
Lesetipp
Gerhard Wisnewski
Operation 9/11
EUR (D)
12,99
Gerhard Wisnewski
Mythos 9/11
EUR (D)
12,95