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Dem Leben auf den Fersen
| Verlag | Knaur eBook |
| Seitenzahl | 320 |
| ISBN PDF | 978-3-426-55425-8 |
| Verfügbar ab | 10.10.2008 |
19,99 EUR
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Kurzbeschreibung
»Ich weiß, dass mein Leben nicht mehr lange dauert. Und ich kann jedem in dieser Situation nur raten: Mach, was dir Erfüllung bringt, selbst wenn es noch so verrückt ist.«
Kurt Peipe ist 62 Jahre alt, als er nach einer Operation die niederschmetternde Diagnose erhält: Krebs im Endstadium, eine Heilung ist ausgeschlossen. Zwei Wochen später begibt er sich auf die Reise seines Lebens – eine Wanderung von der deutsch-dänischen Grenze bis nach Rom, 3350 Kilometer u.a. auf dem legendären Franziskusweg. Todkrank und geschwächt marschiert er los mit Rucksack, Schlafsack und Zelt. Er schläft in Schafställen, in Garagen und Schuppen und sehr oft auch unter freiem Himmel.
Unterwegs erlebt Kurt Peipe nicht nur unglaublich viele bewegende, überraschende und prägende Momente, sondern er findet auch die Zeit, sein Leben zu bilanzieren und bei sich selbst anzukommen. Aber vor allem erfährt er so viel Hilfsbereitschaft und Offenheit, dass er am Ende sagt: »Die Menschen sind besser als ihr Ruf.« Eigentlich wollte Kurt Peipe auf dieser Reise nur sich selbst finden, aber er fand noch mehr: das Vertrauen in die Menschen.
Rezensionen
Stuttgarter Nachrichten | 31.10.2008
"Kurt Peipe aus dem schwäbischen Hessigheim war 48 Jahre lang Gärtner. Damm kam die Krankheit: Krebs. Diagnose: unheilbar. Er macht sich auf den Weg. Zu Fuß von Flensburg nach Rom, 3350 Kilometer in 166 Tagen. Unvorstellbare Strapazen. Kurt Peipe spürt, dass sein Leben auf diese Reise zugelaufen ist. Er sieht sich geführt. Dem Tod davonlaufen heißt, auf sein Selbst zugehen. Ein Zeitungsbericht weckt die Medien. Tagebuchnotizen werden zu einem Buch ausgebaut. Hape Kerkeling ging voraus, jetzt rennt jeder auf den Jakobsweg. Kurt Peipe ist seinen eigenen Weg gegangen. Das Buch hat er noch in Händen gehalten. Am Tag darauf, es war der 8. August 2008, ist er gestorben."
Neue am Sonntag | 12.10.2008
"Seine letzte Reise - jene zu sich selbst, wie sich später herausstellen sollte - war ein großes, verrücktes Abenteuer, das sich der kleine Mann weder von seinen Ärzten noch von seiner Familie ausreden ließ."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Der Westen | 01.10.2008
"eine bescheidene und doch große Reise zu sich selbst. "
Leserstimmen
Siegbert | 03.11.2008
Dem Leben auf den Fersen„Am Sonntag (02.11.08) habe ich dieses Buch in einem Zug gelesen. Ich bin zutiefst berührt von der Schilderung dieser Extremwanderung nach Rom, unter Umständen, bei denen jeder Gesunde aufgegeben hätte. Dieses Buch schildert einmalige Begegnungen, die nicht wiederholbar sind. Diese Einmaligkeit stellt dieses Buch den Reisebericht von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg" weit in den Schatten. Peipe bewegt sich auf einer anderen Ebene als Kerkeling. Tut alles, um dieses ehrliche und leicht lesbare Buch ein noch größerer Erfolg wird! Oder laßt es besser, den in Spanien ist Kerkeling nicht sehr beliebt mit seinem Dünkel gegen die Refugios und ich habe ihn in der ersten Woche im Mai dieses Jahres gehaßt, als ich jeden Tag um ein Bett bangen mußte. Die Kerkeling-Fans waren alle gleichzeitig durchgestartet. Gott sei Dank, Ihre Kondition hatte sie bald verlassen. Siegbert Speck, Dresden ”
Leseprobe
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