Das Buch
AUTOR(EN) Delphine de Vigan VERLAG Droemer ORIGINALTITELLes heures souterraines SEITENZAHL 256 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 18,00 ISBN3-426-19886-X ISBN 978-3-426-19886-5 ERSCHEINUNGSTERMIN 10.09.2010 GENRE
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin
RomanHoffen wir nicht alle immer wieder einmal auf eine Begegnung, die unser Leben verändert und zum Guten wendet?
Mathilde hält sich für eine starke Frau, tatkräftig und entschlossen. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei wundervollen Jungen, und sie liebt ihre Arbeit. Wozu sollte sie sich eine Veränderung wünschen? Doch die Veränderung kommt. Mathildes Chef beginnt sie zu mobben, immer stärker leidet sie unter der Situation im Büro. Da prophezeit ihr eine Wahrsagerin eine ganz besondere Begegnung, und Mathilde hofft. Doch worauf? Auf das befreiende Gespräch mit ihrem Chef? Auf die Rückkehr ihrer alten Stärke? Oder auf die Begegnung mit einem ganz besonderen Mann? Der prophezeite Tag bricht an ...
Rezensionen
Main Echo | 20.11.2010
Protagonistin Mathilde erlebt diesen Albtraum (Mobbing), an dem sie fast zerbricht. (..) Als Leser ist man ebenso sprachlos, leidet mit. Die französische Autorin beschreibt das Mobbing mit einer Genauigkeit und Brutalität, die unglaublich nahe geht. Für diesen starken Plot braucht sie einen Gegenpol, sonst würde er seine Leser vernichten. Sie findet ihn im Notarzt Thibault, der am Schauplatz der Handlung Paris von Patient zu Patient fährt und dabei versucht, die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten.
Oberbayerisches Volksblatt | 12.11.2010
Delphine de Vigangs Roman erzählt einfühlsam und beklemmend nah mit der Stimme eines Opfers von dem verzweifelten Kampf um Arbeit, Würde, Leben. Zugleich rückt die Unmenschlichkeit einer strikt erfolgsorientierten Arbeitswelt ins Visier, die beherrscht ist von der Angst um den Job und bar jeder Solidarität. Absolut lesenswert.
Oberösterreichische Nachrichten | 10.11.2010
Die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan zeichnet in ihrem neuen Roman ein verstörendes Bild der französischen Gesellschaft. (..) Delphine de Vigan diagnostiziert akribisch genau, therapieren müssen andere. "Plötzlich hat sie wieder Lust zu schreien. Sich die Kehle aus dem Hals zu schreien", schreibt sie über Mathilde. Aber der Aufschrei unterbleibt - und Delphine de Vigans Ahnungen sind desillusionierend: "Ich befürchte, dass es in Frankreich noch schlimmer wird."
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